Die Noch-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) hat in einem Presseinterview das Folgende verlauten lassen:

„Ich stehe gerne jederzeit zur Verfügung“, meinte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) heute, Dienstag, auf die Journalistenfrage, ob sie auch nach der Nationalratswahl am 28. September noch dieses Ressort leiten wolle. „Wenn die ÖVP stärkste Partei wird, dann wird sich die Ressortaufteilung und die Zusammenarbeit mit anderen Parteien entscheiden“, so Kdolsky am Rande einer Pressekonferenz in Eisenstadt. (Quelle: Kleine Zeitung)

Sicher, und ich wäre gerne Millionär, oder Superstar. Mal im Ernst – eine übergewichtige Kettenraucherin als Gesundheitsministerin einzusetzen, war ja schon ein starkes Stück. Das ist ja fast so, als würde man einen Zivildiener, der den Dienst an der Waffe verweigert hat, als Verteidigungsminister und damit Oberbefehlshaber des Österreichischen Bundesheeres einsetzen (traurig aber wahr – Norbert Darabos ist Zivildiener gewesen).

Liebe Frau Kdolsky, natürlich kann ich das sehr gut nachvollziehen, denn ein Ministergehalt von heute auf morgen aufgeben zu müssen, kann sich nicht jeder leisten. Wir armen Österreichischen Bürger können uns ja gar nicht ausmalen, was Sie da durchmachen müssen.

Aber ich schlage vor, bevor Sie sich nochmals trauen, Gesundheitsministerin zu werden und uns weiterhin in Ihre Probleme mithineinziehen (siehe Antiraucherkampagne oder das Ruinieren von hunderten Österreichischen Gastronomiebetrieben aufgrund Ihres sogenannten Nichtraucherschutzgesetzes und dem Rauchverbot in Lokalen – weil SIE sich das Rauchen abgewöhnen wollten!), sollten Sie zuerst mal den „Gesundheitsministeriums-Aufnahmetest“ bestehen:

  • Gewinner in einem Tofu-Wettessen
  • Teilnahme an einem Nichtraucherseminar
  • Modelfigur
  • Autorin des Buchs: „Ich komme auch ohne Audi A8 ins Parlament.“

Dem Foto nach halten Sie das hoffentlich nur für einen Witz. Sorry, aber mir ist das Lachen vergangen, wenn ich an die bevorstehenden Nationalratswahlen denke …