Ich fühle mich momentan echt komisch. Wenn man mich fragt, ob ich das Gefühl in Worte fassen kann, dann muss ich zweifelsohne mit „JA“ antworten: Mit mir wurde Schluss gemacht.
Der, vielleicht für den einen oder anderen Fan durchausnachvollziehbare Grund ist, dass ich am Wochenende das letzte Buch von Wolfgang Hohlbeins „Hexer-Zyklus“ zugeklappt habe.
Ich bin kein schneller Leser, das muss ich zugeben. Im Gegensatz zu Sandra, die in der Woche drei Bücher (variierend in Punkto Seitenzahl und Schriftgröße) liest, brauchte ich für diese schlappen 5600 Seiten des „Hexer-Zyklus“ gerade mal 8 kurze Monate…
Sicher, das resultierte aus mehreren Faktoren:
- ich lese nicht nur jede zweite Zeile, um mit dem Buch so schnell als möglich fertig zu werden
- ich lese nur Abends im Bett, sehr selten auch nachmittags
- wenn ich abends im Bett lese, dann nur, um nach höchsten zehn Seiten einzupennen (und das liegt nicht am Buch)
Dementsprechend war ich auch am Boden zerstört, als ich den letzten Teil am Sonntag zurück ins Regal gestellt habe – wohlgemerkt, ein wenig vor den Kopf gestoßen. Nach 5600 Seiten ist das Ende derartig offen, dass ich glatt nochmals bei Amazon geguckt habe, ob ich nicht doch einen Teil übersehen habe. Leider wurde ich enttäuscht – den Rest muss man sich wohl oder übel denken.
Egal – nachdem ich mir bereits im Klaren bin, auf welchem Mythos der gute Herr Hohlbein seine Bücher stützt, habe ich mir danach bei Amazon die Grundlagen dafür beschafft. Die gesammelten Werke von Howard Philips Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos.


