Persönliches


Ich spiele schon seit mehreren Jahren mit dem Gedanken, so etwas wie ein Buch zu schreiben. Das steht offenbar auf meiner ungeschriebenen „Liste zu erledigen bevor ich sterbe“ ziemlich weit oben. So, direkt unter „einen Baum pflanzen“  :)

Egal, auf jeden Fall raufe ich schon seit einiger Zeit damit.

Woran es scheitert? Nicht an den Ideen oder an der Kunst des Rechtschreibens – nein. Zumeist an der Software …

Ich bin komischerweise etwas heikel, was die Software betrifft, mit der ich schreibe. Klar, ob ein Buch ein Bestseller wird oder nicht, liegt sicher nicht daran, mit welcher Software es geschrieben wurde – allerdings fühle ich mich im richtigen Tool einfach wohler.

… war das jetzt einigermaßen verständlich? Denke nicht, oder?

Ich habe schon viel versucht; angefangen von Word, OpenOffice Writer bis zu fertigen Autorensuites a la Writer’s Cafe. Nichts dabei. Und jetzt … bin ich mittlerweile im richtigen Eck des Softwaredschungels angelangt.

Es klingt sowas von trivial, das ist mir klar, aber ich schreibe mein Buch nun einfach in „notepad.exe“. Das, was viel wichtiger ist, ist das, was mit dem Textfile passiert.

Es wird dann in LaTeX gesetzt. LaTeX ist eine strukturierte Formatierungssprache ähnlich HTML, die für lange Fließtexte perfekt geeignet ist. Und vor allem, sie ist in nicht ganz einer halben Stunde gelernt. Was man dafür benötigt ist schlicht und ergreifend:

  • Ein Texteditor
  • LaTeX zum Kompilieren
  • evtl. GhostScript zum Betrachten des Postscript-Files
  • Acrobat Reader oder ein ähnliches Produkt, das PDF-Dateien öffnen kann

Tja, so wenig Schnickschnack wie möglich – man kann sich auf den Text konzentrieren. Das Setzen mit LaTeX kann direkt beim Schreiben passieren oder erst bei oder nach der Überarbeitung. Dann lässt man es kompilieren und kann es direkt als PDF ausdrucken.

Der Verstand sagt es ist Erlösung, auch wenn das Herz blutet.

In stillem Gedenken an

Ilse Reitbauer

* 25.08.1947
† 06.05.2009


Zwar kann ich nicht unbedingt behaupten, dass der Verlust meiner Mutter mich unerwartet trifft; trotzdem ist es ein schwerer Schlag für mich und meine Familie. Und selbst, wenn man sich wieder und wieder einredet, dass es für sie das Beste war, dass es für sie nur die Erlösung von einem schweren Leiden war, das sie tapfer ertragen hat – es hinterlässt eine tiefe Wunde in unseren Herzen.

Mama, ich will, dass du weißt, dass ich dich immer lieb haben werde … pass bitte gut auf uns auf.

Nachdem meine Süße und ich beschlossen haben, dass ein Auto für zwei Personen auf Dauer einfach zu viel Stress bedeutet, haben wir gestern wieder Zuwachs bekommen.

Ich darf also seit gestern das folgende Goldstück mein Eigen nennen:

- Renault Clio B Ph. 1
- Baujahr: 1999
- 70.000 km
- 1.6L, 90 PS
- ABS, Klima, Servo, etc.

Geplant ist das Teil als Daily Driver, deshalb wird nur dezent geschraubt.

- Andere Rad/Reifenkombination (geplant sind 195/45R15 auf Mehrspeichenfelgen)
- Scheibentönung
- Die Radio-Boxenkombi bekommt etwas „Tuning“.
- Andere Scheinwerfer (entweder die vom Sport dieser Generation oder sonst Angel Eyes)

Freitag, der 13. Der schwarze Tag, der Schandfleck im Kalender eines jeden Menschen. Der Tag, an dem sich jeder wünscht, er hätte gar nicht erst in dem Bett gelegen, aus dem er besser nicht aufgestanden wäre.

Wenn ich mir die Geschichten seiner Mitmenschen betreffend Freitag den 13. so anhöre, möchte ich doch meinen, dass ich wieder mal das mache, was ich immer mache: ich schwimme gegen den Strom.

Während sich alle darüber aufregen, dass dieser Tag für sie der Pechtag schlechthin ist, muss ich dagegen einen anderen Tag ins Auge fassen: denn auf jeden Freitag den 13. folgt ein Montag der 16.

Ich bin heute morgen so gut wie gar nicht aus dem Bett gekommen. Damit fängt der Tag schon mal spitze an – eine handfeste Depression ist vorprogrammiert. Dann komme ich in die Firma, und mein Computer streikt. Ich hab kein Kleingeld für den Kaffeeautomaten. Ich kriege Arbeit aufgebrummt, die man normalerweise nicht mal einem Sklaven zumuten möchte …

Ich könnte die Liste ewig so fortführen. Montag der 16. ist mein neu erkorener Schwarzer Tag im Kalender.

… wie ich die letzten Tage und Wochen beschreiben könnte. Ich versuche ständig, mir irgendwelche Satzgefüge aus den Fingern zu saugen, die meine Erlebnisse der letzten Zeit einigermaßen halbwegs verständlich widerspiegeln.

(mehr…)

Weihnachten – was ist das?

Es war einmal in einem fernen Land vor unmenschlich langer Zeit, da wurde in einem Kuhstall ein Kind geboren, das, wenn man den Überlieferungen glauben mag, der Sohn unseres Schöpfers war. Dreißig Jahre später wurde er ans Kreuz geschlagen und fuhr in den Himmel auf, wo er sitzet zur Rechten Gottes.

(mehr…)

Na da guck ich aber schön doof. Wir haben heute den 3.11. und ich merke, dass ich das letzte Mal vor genau einem Monat einen Eintrag gemacht habe. Hatte ich wirklich so wenig zu berichten? Egal, hier mal die Headlines vom Oktober:

  1. Peavey ist abgehauen
  2. Auf Museumstour in Wien
  3. Ich hatte Geburtstag

(mehr…)

Es ist Freitag. Das Wetter ist etwas ansprechender als in den letzten Tagen, was das Aufkommen einer möglichen vorzeitigen Winterdepression bereits im Keim erstickt. Ich bin froh darüber, dass ich noch einmal die Wärme der Sonne spüre. Immerhin werden die Tage bereits spürbar kürzer und auch die morgendlichen Temperaturen lassen den Kaffee schneller kalt werden, als man denkt.

(mehr…)

Zu Anfang ein kleines Kochrezept:

Man nehme einen Menschen, fügt die Lust zu Counter Strike hinzu und würzt das Ganze dann mit einer saftigen Prise Mut zur Selbstverstümmelung. Was raus kommt, nennt sich Paintball.

(mehr…)

… an dem man(n) sich wünscht, nicht in dem Bett gelegen zu haben, aus dem man(n) am besten nicht aufgestanden wäre.

Ich hocke in einem überhitzten Büro. Die Klimaanlage ist kurz vorm Kotzen, doch sie hat keinen Einfluss auf die Temperatur. Die 25 laufenden Rechner in einem Vier-Mann-Büro leisten besten Dienst. Die FH sollte sich überlegen, die Rechner in kalten Winternächten durchlaufen zu lassen um Heizkosten zu sparen.

Der Gemütszustand schwankt zwischen gelangweilt und angepisst über die Uneinsichtigkeit der User.

Dazwischen ein wenig Amusement mit den gerade eingetroffenen Spams, die alle über meine Potenz Bescheid wissen. Wer hat ihnen das nur verraten?

Die Zeit verfliegt mit der immensen Geschwindigkeit von einer Sekunde, die mir vorkommt, als wären es drei. Ich habe bereits zwei Mal kontrolliert, ob meine Uhr stehen geblieben ist, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass es heute so derartig schleicht.

Die Arbeit ist mühsam und ausfüllend. Doch macht sie Spaß? Mitnichten …

Ich hoffe, dass es bald mal 17:45 Uhr ist … Kontrolle der Uhr, ob stehengeblieben die Dritte …

Nächste Seite »