Unsere Haustiere


GIPSON
† 28.09.2009

gipson

Irgendwie kommt es mir in der letzten Zeit vor, als würde ich nur Nachrufe in diesem Blog verfassen. Wie dem auch sei …

Nachdem Fender überfahren wurde und Peavey abgehauen ist, sind wir nun endgültig kinderlos. Gestern nachmittag rief mich meine Schwester völlig aufgelöst an, und sagte mir, dass Gipson unter einem ihrer Sträucher liegt und sich total komisch verhält. Ich hatte sie gebeten, ihn zum Tierarzt zu bringen, wohin ich mich gleich direkt auf den Weg gemacht hatte.

Als ich dort ankam, bot sich mir ein trauriges Bild: der Kleine konnte fast nicht mehr atmen, war total schwach. Die Ärztin meinte, dass er Flüssigkeit in der Lunge hat, komplett untertemperiert ist und außerdem fast keine roten Blutkörperchen mehr hat.

Sie hat als Behandlung eine Infusion angelegt und ihn zum Aufwärmen auf eine Wärmematte gelegt, jedoch hatte sie gesagt, dass sie die Lunge auf jeden Fall punktieren muss, um ihm das Atmen zu erleichtern, und dann weitere Schritte einleiten wird.

Zwei Stunden später rief sie mich nochmals an, und sagte, dass Gipson gestorben ist. Ich bat sie um eine Autopsie – das Ergebnis habe ich vor einigen Minuten erfahren.

Gipson litt (vermutlich von Geburt an) an Katzenleukose, etwas, dass bei uns Menschen als Leukämie bekannt ist. Da möchte ich sagen, dass ich froh bin, dass er es jetzt hinter sich hat…

Obwohl selbstverständlich ein Teil meines Herzens mit dem Kleinen gestorben ist …

SCHEISS 2009, SCHEISS 2009, SCHEISS 2009!!!

Zwar nicht pünktlich zum Heiligen Abend, aber es war nahe dran, das muss man zugeben.

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Na da guck ich aber schön doof. Wir haben heute den 3.11. und ich merke, dass ich das letzte Mal vor genau einem Monat einen Eintrag gemacht habe. Hatte ich wirklich so wenig zu berichten? Egal, hier mal die Headlines vom Oktober:

  1. Peavey ist abgehauen
  2. Auf Museumstour in Wien
  3. Ich hatte Geburtstag

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Ich wusste ja, dass es bei Gipson und Peavey nicht so lange dauern wird. Seit Samstag verstehen sich die beiden schon weitaus besser. Als ich Samstag morgen aufgestanden bin, hab ich ja fast meinen Augen nicht getraut, als ich aus dem Schlafzimmer rausgekommen bin und die beiden auf der Treppe gestanden sind und sich geküsst haben (also, Schnauze an Schnauze) .. und dann zu meinem noch größeren Erstaunen ist Peavey noch so richtig aufreizend an Gipson vorbeigestreift … der Kleine tut mir schon wieder leid … da will mal eine was von ihm – und er kann nicht *g*

Armer kleiner Gipson …

Wir haben, nachdem wir Fender am Dienstag verloren hatten, lange darüber nachgedacht, ob es Sinn machen würde, noch mal eine zweite Katze ins Haus zu holen. Wieder die Eingewöhnung, die Streitereien mit Gipson …

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Es gibt eine traurige Nachricht.

Wir haben Fender gestern tot in Nachbars Garten aufgefunden. Was Gott dazu getrieben hat, diese liebenswerte Wesen aus unserem Leben zu reißen, will ich lieber nicht wissen, da ich sonst wahrscheinlich mit dem Aufzug nach oben fahre, und ihm eine betonieren würde …

Fender war zwar nur kurze Zeit bei uns, doch haben wir sie in der Zeit echt lieb gewonnen, auch wenn wir uns hin und wieder doch etwas ärgern mussten …

Sorry, dass ich es nicht weiter ausführe, aber ich bin im Moment zu … zornig, dass ich nicht da war als es soweit war … traurig über den Verlust – kurzum: alle Zustände, die man nicht haben möchte …

… war der Samstag ein relativ fauler Tag – und das hat auch auf unsere beiden kleinen Bestien abgefärbt.

Katzen und Papa

…ist derzeit so übermütig wie noch nie. Hin und wieder frage ich mich, ob in unserer näheren Umgebung vielleicht Pflanzen oder so wachsen, deren Wirkstoff sich bei Katzen wie ein Doping-Mittel auswirkt. Man kann machen, was man will. Der Kleine hat derzeit Energien in sich, das kann man kaum in Worte fassen. Fender hingegen wird mit jedem Freigang ruhiger und ausgeglichener.

Vor allem ist sie so zutraulich wie schon lange nicht. Womit die kleine Tussi aber nicht rechnet: wenn sie wieder nach Hause kommt wartet dort ein Kater auf sie, mit riesigen Augen, bereit zum Sprung. Und derzeit ist Gipson wirklich fies zu ihr. Sie hat nicht wirklich viel Ruhe, wenn sie drinnen ist – verständlich, dass sie dann jedesmal wenn sich die Gelegenheit bietet, nach draußen geht.

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Das hieß es gestern für unsere beiden Lieblinge. Nachdem wir sie nun zwei Tage lang an der Leine rausgeführt haben, damit sie sich die Gerüche und Eindrücke ihres Heimgartens einprägen können, wurden Fender und Gipson gestern das erste Mal ohne Leine nach draußen gelassen.

Beide Babies machten zu allererst genau das, was ich erwartet habe. Sie sind mal nicht aus dem eigenen Garten herausgegangen. Doch dann hat Fender die Treppe in Richtung der Garage entdeckt. Und weg war sie. Ich bin ihr eine Weile nachgegangen um sicherzugehen, dass sie sich nicht in Gebiete begibt, in denen es Probleme mit Hunden, anderen Katzen, oder „Ich ignorier erstmal die 30er-Zone“-Golfproleten gibt.

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Die Katzen haben offenbar das Kriegsbeil begraben. In wenigen Einzelfällen (zum Beispiel, wenn Gipson aufgrund von jugendlichem Leichtsinn alles, was ihm vor die Nase kommt, schlichtweg überrennt – manchmal kann auch Fender dabei sein),  gibts noch ein kurzes Fauchen und ein paar leichte Schläge aufs Hinterköpfchen. Aber ansonsten ist Fender richtig umgänglich geworden. Man kann sie auch problemlos auf den Arm nehmen und streicheln. Wenn man das noch vor einer Woche versucht hat, konnte man seine Finger mal unters kalte Wasser halten…

Auch die netten (flüssigen oder manchmal auf festen) Geschenke im Bereich unserer Schuhe sind seit vorgestern nicht mehr vorgekommen. Anscheinend fangen die beiden an, sich zu verstehen. Und was noch viel wichtiger ist: sie fangen an, sich zu Hause zu fühlen.

Wir werden noch eine Woche warten, und ihnen dann den Freigang gewähren. Mal sehen, wie lang es beim ersten Mal dauert.

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