Wissenschaft und Technik


Ich spiele schon seit mehreren Jahren mit dem Gedanken, so etwas wie ein Buch zu schreiben. Das steht offenbar auf meiner ungeschriebenen „Liste zu erledigen bevor ich sterbe“ ziemlich weit oben. So, direkt unter „einen Baum pflanzen“  :)

Egal, auf jeden Fall raufe ich schon seit einiger Zeit damit.

Woran es scheitert? Nicht an den Ideen oder an der Kunst des Rechtschreibens – nein. Zumeist an der Software …

Ich bin komischerweise etwas heikel, was die Software betrifft, mit der ich schreibe. Klar, ob ein Buch ein Bestseller wird oder nicht, liegt sicher nicht daran, mit welcher Software es geschrieben wurde – allerdings fühle ich mich im richtigen Tool einfach wohler.

… war das jetzt einigermaßen verständlich? Denke nicht, oder?

Ich habe schon viel versucht; angefangen von Word, OpenOffice Writer bis zu fertigen Autorensuites a la Writer’s Cafe. Nichts dabei. Und jetzt … bin ich mittlerweile im richtigen Eck des Softwaredschungels angelangt.

Es klingt sowas von trivial, das ist mir klar, aber ich schreibe mein Buch nun einfach in „notepad.exe“. Das, was viel wichtiger ist, ist das, was mit dem Textfile passiert.

Es wird dann in LaTeX gesetzt. LaTeX ist eine strukturierte Formatierungssprache ähnlich HTML, die für lange Fließtexte perfekt geeignet ist. Und vor allem, sie ist in nicht ganz einer halben Stunde gelernt. Was man dafür benötigt ist schlicht und ergreifend:

  • Ein Texteditor
  • LaTeX zum Kompilieren
  • evtl. GhostScript zum Betrachten des Postscript-Files
  • Acrobat Reader oder ein ähnliches Produkt, das PDF-Dateien öffnen kann

Tja, so wenig Schnickschnack wie möglich – man kann sich auf den Text konzentrieren. Das Setzen mit LaTeX kann direkt beim Schreiben passieren oder erst bei oder nach der Überarbeitung. Dann lässt man es kompilieren und kann es direkt als PDF ausdrucken.

Sollte jemand von euch mal in den Genuss kommen, mittels Visual Basic ein HTML-Dokument zu erstellen (was ja an sich schon hirnrissig genug ist, aber was solls…), der wird sich sicher fragen, wie er zu den Anführungszeichen in den HTML-Tags kommt, ohne den VB-Code zu beeinflussen.

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Ich hasse es – ich kann es nicht mehr lesen. Täglich 20 Trouble Tickets mit dem selben Inhalt. „Ich benötige bitte einen Export von…“

Und was mach ich?

SELECT * FROM blabla

Ich kanns nicht mehr lesen – hab ich das nicht schon erwähnt? Ach verdammt …

Wer kennt das nicht? Es ist ein verregneter Nachmittag, also setzt man sich vor den Computer und zockt ein wenig. Die  jüngeren Generationen der Computerspieler bevorzugen entweder Spielkonsolen wie die WII von Nintendo, oder Sony’s Playstation.  Ich persönlich favorisiere noch die PC-Version von Computerspielen. Was wird gespielt? Das kommt eigentlich ganz auf den Geschmack des Spielers an. Die Auswahl an Game-Genres ist ja schier grenzenlos. Und jedes hat seine Eigenheiten.

Seit einiger Zeit gibt es ja diverse Studien betreffend der Sucht nach Computerspielen. Erst gestern habe ich wieder einen entsprechenden Bericht aufgeschnappt, in dem ein Psychiater die Sucht nach Computerspielen mit der Sucht nach Alkohol verglichen hat. Mal ehrlich – wie kommt man nur auf sowas?

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