Freitag, der 13. Der schwarze Tag, der Schandfleck im Kalender eines jeden Menschen. Der Tag, an dem sich jeder wünscht, er hätte gar nicht erst in dem Bett gelegen, aus dem er besser nicht aufgestanden wäre.
Wenn ich mir die Geschichten seiner Mitmenschen betreffend Freitag den 13. so anhöre, möchte ich doch meinen, dass ich wieder mal das mache, was ich immer mache: ich schwimme gegen den Strom.
Während sich alle darüber aufregen, dass dieser Tag für sie der Pechtag schlechthin ist, muss ich dagegen einen anderen Tag ins Auge fassen: denn auf jeden Freitag den 13. folgt ein Montag der 16.
Ich bin heute morgen so gut wie gar nicht aus dem Bett gekommen. Damit fängt der Tag schon mal spitze an – eine handfeste Depression ist vorprogrammiert. Dann komme ich in die Firma, und mein Computer streikt. Ich hab kein Kleingeld für den Kaffeeautomaten. Ich kriege Arbeit aufgebrummt, die man normalerweise nicht mal einem Sklaven zumuten möchte …
Ich könnte die Liste ewig so fortführen. Montag der 16. ist mein neu erkorener Schwarzer Tag im Kalender.


